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Schnarchen

Schnarchen und Schlafapnoe sind sog. „Schlafbezogene Atemstörungen“

Viele erwachsene Männer (60-70%), und etwas weniger Frauen, schnarchen. Das Schnarchen ist nur ein Geräusch.
Es kommt dadurch zustande, dass im Schlaf alle Muskeln erschlaffen, unter anderem auch die Zunge, das Zäpfchen, die Muskulatur des Mundbodens und die Weichteile im Rachen. Diese saugen sich sozusagen fest und verlegen den Rachen beim Einatmen teilweise. Die Atemluft kann nur erschwert passieren und bringt die Weichteile im Rachenbereich zum Flattern, was das unbeliebte Schnarchgeräusch erzeugt.
Bleibt die Atmung, Sauerstoffversorgung und der Schlafablauf durch die genannten Ereignisse unverändert gut,
ist dieses Schnarchen (das sog. habituelle Schnarchen) harmlos und daher klinisch ohne Krankheitswert.

Dieses Schnarchen kann aber den Schlaf der Mitmenschen im verschiedenen Ausmaß „belästigen“.
Das kann ernsthafte Partnerschaftskrisen verursachen. Viele Schnarcher können kaum noch in Urlaub fahren,
weil sie in Hotels und erst recht auf Zelt- und Campingplätzen Probleme mit ihren Nachbarn bekommen.

Die „Abwehr“ der Partner mittels Ohrenstöpseln bringt meistens kein ausreichenden Effekt.
Versuche mit „Anti-Schnarchtropfen oder Sprays“, mit speziellen Kissen und Matratzen, mit verschiedenen Weckvorrichtungen, Nasenpflaster oder Spangen usw. brachten äußerst fragliche Erfolge.

Durch die andauernden Versuche des Partners, das Schnarchen durch Ansprechen, Schütteln oder Anrempeln zu unterbrechen, wird auch der Schlaf des Schnarchers gestört. Irgendwann sind die Beteiligten so entnervt, dass als einzige Lösung einer der beiden in einen anderen Schlafraum umzieht.

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