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Schlafapnoe - eine „Steigerung“ des Schnarchens

Wenn aber die Erschlaffung der Rachenmuskulatur oder der Zungenmuskeln so massiv ausgeprägt ist,
was zu einer relevanten Verengung der Rachenröhre führt, wird die Atmung gestört und abnormal.

Die vollständige Verengung führt in eine kurze Erstickungsphase (Atempause, Atemstillstand),
sog. obstruktive Apnoe. Die teilweise Verengung nennt man Hypopnoe.

Ursachen der obstruktiven Schlafapnoe sind nicht bekannt, wohl aber die Risikofaktoren:
  • Adipositas (Fettsucht) wg. erhöhtem Gewebsdruck durch Fett von außen im Bereich der Rachenröhre
  • mechanisch bedingte Behinderung des Luftstroms bei schwerer Nasenscheidewandverkrümmung,
    bei vergrößerten Mandeln und Micrognatie (kleines Kinn).

Meistens sind übergewichtige Männer im Alter von 30-60 Jahren betroffen.

Bei manchen Menschen kommt es zu den Apnoen und Hypopnoen nur während des Rückenschlafes.
In dem Fall ist das Zurückfallen der erschlafften Zunge dafür verantwortlich, da dadurch die Rachenröhre
verengt wird. Das wird rückenlagebezogene Schlafapnoe genannt.

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